Kein Lebewesen auf der Welt unterwirft sich freiwillig dem Menschen – außer dem Hund. Es ensteht eine Bindung zwischen Mensch und Hund. Diese spezielle Bindung ist die Bezeichnung für eine enge soziale Beziehung zwischen Mensch und Hund. Ihre Grundlage ist eine Sozialisation des Welpen an den Menschen.
Bindung bezeichnet zum einen das Phänomen, dass ein Hund eine besonders enge soziale Beziehung zu einem anderen Individuum eingeht Hier treffen sich zwei ungleiche Partner und knüpfen ein unsichtbares individuelles Band. Der Hund bezieht diese Bindung auf eine von Sicherheit und Geborgenheit gekennzeichnete „Gefühlslage“. Der Hund versteht „Bindung“ als Notwendigkeit im Sinn des Funktionierens als lebensnotwendiges System. Die Grundlage für eine Bindungsbereitschaft entsteht schon in sehr früher Lebensphase und hier entscheidet sich, ob ein Hund für eine soziale Beziehung geeignet ist und wer sein Sozialpartner wird. Wir Menschen sind dafür verantwortlich diesem Bedürfnis gerecht zu werden. Hier entsteht die Qualität einer Bindung: das Schutzbedürfnis erfüllen und ein überbehüten zu vermeiden. Der Mensch hat die Verantwortung und die Pflicht dem Hund ein verlässlicher Partner zu sein.

Doch daß das leider nur selten zutrifft beweist die Gegenwart. Jeder 5. Hund in Österreich hat Probleme mit seiner Umwelt oder sogar mit anderen Hunden. Eine Bezugsperson stellt die inneren und äußeren Faktoren her, an denen sich ein Hund orientieren kann und Nähe sucht und aufrechterhält. Diese Bindung muß ein Leben lang erhalten bleiben und ergibt einen rassespezifischen und individuell veränderten Abhängigkeitsgrad. Ohne die Sicherheit der Bindung an den Menschen hat dieser abhängige Hund ständig eine Fluchttendenz und gerät in einen Kreislauf aus Angst und Aggression. Nur eine sichere Bindung ermöglicht es dem Hund, sich positiv mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen.
Und dies stellt die Basis dar mit einem Hund zusammen leben zu können und ihn richtig auszubilden.
Ein Hund ist ein Partner und keine Sache!

Die Menschen die verstehen was Sie gerade gelesen haben, werden auch künftig keine Probleme mit Ihrem Hund haben.

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