Welpeninfos - thePackleader

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Welpeninfos

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Ein Welpe kommt ins Haus

Es liegt in der Natur des Menschen das unsere Herzen dahinschmelzen wenn wir einen Welpen sehen. Es qualifiziert ihn jedoch nicht automatisch dafür einen Welpen auch richtig aufzuziehen. Spricht man mit verschiedenen Altersgruppen über die Erziehung eines Löwen, einer Hyäne oder eines Wildschweines so traut sich fast niemand zu, diesen auch artgemäß aufzuziehen. Beim Hund jedoch glaubt fast jeder 2. automatisch dafür in der Lage zu sein. Das ist leider ein großer Irrtum. Allein beim Betrachten eines Welpen entsteht ein gewisser Beschützerinstinkt; ihre scheinbare Hilflosigkeit und die tollpatschigen Versuche die Welt zu entdecken lassen unsere Herzen höher schlagen. In gewisser Weise sind Welpen sogar Stresskiller! Ihr Anblick läßt uns glücklich sein - diese Liebe tut uns einfach gut. Der kleine Welpe schenkt uns Kraft und verbessert unsere Gesundheit. Aber liebe Leser vergeßt niemals: der Welpe bleibt vielleicht ein kleiner Hund, aber in erster Linie ist er ein Hund - er verlangt nach Lebensregeln - und zwar die eines Tieres und nicht die eines Säuglings. Bereits ein paar Tage alter Welpe strebt nach Dominanz über seine Geschwister - ein zwei Monate alter Welpe ist alles andere als hilflos, also behandeln wir ihn auch dementsprechend. Wir tragen ihn nicht in D&G Handtaschen umher, geben all ihren Launen nach und schenken ihnen alle Freiheiten die ein Kind  niemals bekäme - denn dies lässt bereits Verhaltensprobleme entstehen und hemmt seine Entwicklungsbedürfnisse.
Alle wollen bestimmt nur das Beste für die Kleinen - aber meistens mangelt es an Wissen, wie aus dem "Baby" ein richtiger und ausgeglichener Hund wird.

Wann beginne ich mit dem Welpentraining
Viele Menschen fragen mich, wann es sinnvoll wäre mit dem Welpen arbeiten zu beginnen?
Sofort! Nur nennen wir es hier nicht arbeiten sondern spielerisches lernen. Lassen Sie die Welpen solange wie möglich bei der Mutter - nicht unter 10 Wochen! Machen Sie sich keine Gedanken ob Sie genug Spielzeug haben, ob das Hundebett wohl die richtige Farbe hat usw. Schenken Sie ihrem jungen Familienmitglied Zeit und Aufmerksamkeit in den ersten Tagen. Geben Sie ihm sozialen und vor allem körperlichen Kontakt und Zuneigung. Machen Sie sich schon vorher Gedanken was sie von dem Hund erwarten und was sie ihm beibringen wollen. Und das Wichigste: die ganze Familie sollte daran teilnehmen und "EINE" Linie verfolgen. Ein Hund wird was er sieht - ist nicht viel anders als bei Kindern. Natürlich braucht ein Hund ein warmes Nest und Futter usw. aber es braucht einen Rudelführer. Ein Rudelführer ist bestimmt, stark, ruhig und vor allem konsequent. Also ein Vorbild. Dein Hund orientiert sich nach nach seinem Rudelführer; und das Wichtigste: er vertraut dir! Zeig ihm was du von ihm erwartest - mit Geduld, Zuneigung und Verstand.
Zeigst du deinem Hund die falsche Richtung, kann sich daraus extremes Bellen, Leinenziehen, Aggression oder Ängstlichkeit entwickeln.

Das Ritual des Rudelführers - be the Packleader

Das Ritual des Rudelführers - be the Packleader
Ein guter Pack Leader zu sein ist Anfangs nicht einfach. Ein Rudelführer hat eine Aufgabe und die Absicht sein Rudel zu führen - Hunde spüren dies instinktiv und folgen ihm. Sei innerlich stark und sicher und gib dem Hund das Gefühl das du weißt was du tust. Als Leittier zeigt man keine Schwäche - Ruhe, ein ausgeglichener Energielevel und ein innerer bestimmter Dialog sind die Basis und ein Garant für Erfolg.
"EIN LEADER ZU WERDEN IST NICHT SCHWER - LEADER ZU SEIN DAGEGEN SEHR"
Sichere dir deine Räume in deiner Wohnung oder im Haus. Beanspruche gewisse Plätze nur für dich. Du kannst mit deinem Hund das Sofa teilen, aber mache ihm klar das es dir gehört. Lege dich auch gelegentlich auf seinen Lieblingsplatz und beobachte dabei deinen Freund - du wirst ein gewissen Unbehagen und Unruhe bei ihm vorfinden. Das macht aber nichts - zeige ihm ruhig öfter wer der Rudelführer ist.
Ein kleines Beispiel: Läutet jemand an der Tür und dein Hund springt auf, rennt zur Tür, bellt lautstark und springt an der Tür hoch so gehe ruhig aber bestimmt zur Tür, stelle dich vor ihm hin, die Hände in die Hüfte und mach dich richtig breit, aber sprich dabei nicht und gib kein Kommando; schon gar nicht seinen Namen rufen. Nicht am Halsband nach hinten ziehen - denn dann ensteht sein Drang nach vorne. Sieh ihn ruhig an und erkläre ihm in deinen Gedanken, das er von deinem Eigentum Abstand nehmen soll. Danach wendest du dich wieder der Tür zu und passt auf dass er immer hinter dir bleibt; beanspruche den Raum vor der Tür für dich. Erst wenn er sich beruhigt hat kannst du die Tür öffnen. Öfter wiederholen. Dieses Training kann man auch bei anderen Gelegenheiten praktizieren. Wichtig dabei ist, daß du dir genug Zeit lässt - deine Geduld  ist größer als sein Streben nach vorne.

Ein Großteil deiner Führungsaufgaben besteht darin, dem Hund Grenzen zu zeigen und ihm Regeln klar zu machen. Damit verhindern wir Frustration die in nicht erwünschten Situationen enden.
Der Pack Leader ist sich seiner Rolle immer bewußt und handelt souverän und gerecht:
Der Begriff des "ALPHA-MÄNNCHENS" wird meistens falsch interpretiert und missbraucht. Gerne üben sich die Herren der Schöpfung darin den Begriff des Herrschers in der Familie und somit auch über den Hund zu sein. Der Begriff Alpha war ursprünglich nicht der Inbegriff eines starken dominanten Herrschers über sein Volk, er wahr vielmehr der, der in jeder Situation im Alpha Zustand war. Dies bedeuted ausgeglichen sein, energetisch kraftvoll und jeder Situation gewachsen zu sein, immer ein souveräner und zuverlässiger Leader zu sein. Das Gegenteil dazu der Beta-Zustand = Panik und Chaos ist dem Alpha Tier fremd.
Die Notwendigkeit ein Alpha Leader zu sein beginnt mit dem ersten Tag an dem du dir deinen Hund zu dir holst. Du musst dich vorbereiten und kannst es nicht üben - du musst ein LEADER sein!

Gegenseitiges Vertrauen ist die Basis dafür und nicht nur der Hund muss seinem Herrchen vertrauen sondern auch umgekehrt. Kontrolliere ständig deine Gefühle, deine Worte, deine Gesten und Gedanken.

 
 
 
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