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warum Bewegung

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Bewegung

Wieviel Bewegung braucht ein Hund? Also wenn Sie den Hund fragen würden bekämen sie folgende Antwort: "den ganzen Tag! Die Nacht reicht uns zum ausruhen."
Und es stimmt. Könnte der Hund wählen, würde er auf die Jagd gehen, Futter organisieren, durchs Revier patroullieren und mit anderen Hunden spielen. Den ganzen Tag.
Und nun zur Realität: wieviel Zeit ermöglicht der Hundebesitzer im Durchschnitt seinem Hund ausreichend Auslauf oder wieviel Zeit  verbringt er aktiv mit seinem Hund? 1 Stunde am Tag. Und dabei gehen die meisten Hunde an der Leine rund um den Häuserblock, spielen selten mit anderen Hunden, verausgabt sich körperlich und geistig nur wenig; Keiner dieser Hunde und ich behaupte es nochmals, "Keiner" dieser Hunde geht gerne nach Hause. Meistens ist es nur die Vermenschlichung der Hunde wenn Frauchen sagt: " heute ist es aber wirklich kalt und nass, wir gehen lieber gleich wieder rein damit wir uns nicht verkühlen!" Einem Hund ist das Wetter so was von egal wenn er Spaß und Freude hat - aber auch nur wenn man sich mit ihm beschäftigt. Sonst beschäftigt er sich mit anderen Dingen und hat zur Folge, daß er nicht folgt oder sich mit anderen Hunden beschäftigt und lieber mit denen weitergeht.
Meistens sieht der Alltag so aus: Tagsüber sind die Hunde alleine, warten sehnsüchtig bis Herrchen nach Hause kommt. Die Energie hat sich aufgestaut, Freude kommt auf wenn der Hund die Leine sieht - und bekommt aber gleich einen Rüffel weil er sich so aufführt, an einem hoch springt und vielleicht noch laut bellt - also ich versteh das; und hier beginnt auch gleich die Schwierigkeit mit Feingefühl eine angepasste Situation herzustellen in der der Hund nicht gleich massgeregelt wird, man aber trotzdem eine kontrollierbare Situation beherscht. Man bedenke immer - der Mensch ist müde wenn er von der Arbeit kommt, der Hund aber voller Energie und Tatendrang. Und hier beginnt das Recht des Hundes: ein guter Hundeführer gibt dem Hund trotz Müdigkeit alles was er braucht um seine Energie abzubauen; Bewegung - Zuneigung - Disziplin. Und bitte nicht 10 min. einfach hinter dem Hund hertraben und daneben vielleicht noch telefonieren. Schenke deinem Hund 100%ige Aufmerksamkeit - nur so ensteht eine unsichtbare Leine und eine Kommunikation auf nonverbaler Ebene. Lass deinen Hund mental und körperlich spüren das du jetzt nur für ihn da bist. Er wird es dir 1000 fach danken und dich auch spüren lassen - sieh in deinem Hund einen Partner und nicht eine Pflicht Gassi zu gehen. Wenn du mit deinem menschlichen Partner spazieren gehst oder ein Hobby ausübst beschäftigst du dich ja auch mit ihm. Ich sehe darin keinen Unterschied. Und genau das macht eben den Unterschied zwischen einer Partnerschaft aus - wir haben eine BINDUNG!!!
                                       
Fazit: die meisten Probleme im Alltag mit Hunden entstehen meist aus Mangel an Bewegung und die Möglichkeit Energie abzubauen.
Sorgen sie für ausreichend Auslauf - ihr Hund soll müde sein. Geistig wie körperlich  - machen sie Denksportaufgaben wie Suchspiele, verstecken spielen; Konzentrationsübungen - Aufmerksamkeitstraining - ihr Hund wird es ihnen danken.

Energie beim Hund ist nicht gleich Energie
Wir unterscheiden zwischen ängstlicher, aufgestauter, frustierter,nervöser, unnatürlicher, ausgeglichener, entspannter, charismatischer, dominanter, kraftvoller  und ruhiger Energie. Wäre es nicht wundervoll wenn man mit Hunden diese Energie nutzen kann um damit  zu kommunizieren? Für viele ist Dr. Dolittle ein Begriff - er sprach mit Tieren. Für mich nicht nur eine Story sondern eine Sprache die man lernen kann. Über die Ernergie die wir austrahlen kommunizieren wir mit unserem Gegenüber. Beim Menschen ist es nicht anders. Wir haben nur verlernt es zu beachten. Gute Geschäftsmänner sind Meister im verhandeln - überzeugende Trainer vermitteln Respekt und Charisma. Und jeder will so sein wie diese. Wir müssen es nur lernen - wir lernen ja auch andere Sprachen wie Chinesisch oder Spanisch. Warum dann nicht auch die Sprache der Hunde! Blinde Menschen haben uns eins voraus - sie schärfen ihre Sinne und haben viel mehr Gefühl und spüren Energie des Anderen. Diese Sprache haben wir Alle in uns, wir verlernen es im Laufe der Jahre nur. Das Wort ist nicht das einzige Kommunikationsmittel. Wenn du die Energie deines Hundes erkennst, kannst du auch problemlos wissen was er braucht und wie er es abbauen kann und in für beide Seiten zufriedenstellende Bahnen lenken.
    
Fazit: Dank seiner Nase kann ein Hund dich am Geruch erkennen. Doch um sein Rudelfühler zu werden, mußt du die korrekte Energie ausstrahlen. Sieh in deinem Hund immer ein Tier und nie einen Menschen. Dann wirst du  die Sprache der Energie besser verstehen - und wirklich hören können, was er zu dir sagt.

 
 
 
 
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