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Neotonie

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Neotonie

Was versteht man unter Neotonie?
Viele Menschen, Männer sowie Frauen, sehen in Ihren Hunden nichts anderes als ewig kleine Babys. Sie geben ihnen keine Chance ein ausgeglichener und glücklicher Hund zu werden. Speziell kleine Hunde werden ständig verhätschelt und ihre Besitzer machen aus ihnen die verzogensten Fratzen die ständig bellen und besitzergreifend der Mittelpunkt in deren Leben stehen. Der Begriff Niedlichkeit stand schon immer als Grund warum wir unsere Hunde lieben. Wir Menschen sind am empfänglichsten wenn es darum geht, sich um den Nachwuchs zu kümmern ehe diese selbständig werden. Neotonie bezeichnet den andauernden "Knuddeleffekt" bei bestimmten Hunden die auch im Alter ihre kindlichen Verhaltensweisen und Ausdrücke beibehalten. Der Mensch fühlt sich zu jünger wirkenden und niedlicher aussehenden Hunden mehr hingezogen als ihre älter wirkenden Artgenossen. Speziell wenn Kinder das Haus verlassen entwickelt sich die Fürsorge wieder von neuem und und ihre ganzen nährenden Instinkte richten sich auf den Hund. Sie leiben Ihre Hunde eigentlich zu Tode. Spricht man sie darauf an, fühlen sie sich gekränkt und missverstanden. Aber der Hund leidetr darunter.
Dies mag eine gewisse Therapie für den Menschen sein - der leidtragende ist jedoch meistens der Hund der ewig ein Welpe bleibt.
Oft stellen wir fest, das gerade die kleinen Hunde wie der Chihuahua, die Malteser, kleine Terrier oder Pekinesen keine Chance haben, richtige Hunde zu werden, da sie ständig als Baby behandelt werden. Regeln gibts für sie fast keine, den sie erwecken in uns Mitleid und der Beschützerinstinkt lässt die Menschen zu Handlungen treiben, die einen oft erschrecken.
Nicht nur das sie den ganzen Tag herumgetragen werden, natürlich in eigens dafür designten Taschen, immer zu der Farbe des Kleides passend, zwängen sie die Hunde auch noch in Pyjamas, Pullover und Spitzenkleidchen. Abgesehen von Krallenlackierungen und Korallenhalsbändern bis zur Färbung des Fells müssen sie auch in ihren eigenen Zimmern mit Bettchen und passenden Vorhängen schlafen. Einparfümiert werden sie in eine Rolle gedrängt die sie mit absoluter Sicherheit psychisch wie physisch krank machen.
Sie werden nicht als Hunde betrachtet sondern wie rohe Eier behandelt, sie kommen in ihrer Wertigkeit vor den Menschen und schon mancher wurde von den Kleinen schon gezwickt oder gebissen.

Ohne Selbsterkenntnis könnten wir keine Ausgeglichenheit finden und ohne Ausgeglichenheit können wir unsere Führungskraft nicht entwickeln. In dieser Beziehung sind uns unsere Hunde ein grosses Geschenk. Sie können uns Tatsachen vermitteln, auf die wir alleine nicht einmal ansatzweise kämen. (Cesar Millan)
Jeder Mensch hat Defizite und es fällt sicherlich schwer diese auch zuzugeben. Ein verhätscheln unseres Hundes schadet nicht nur dem Tier sondern auch dem ganzen Rudel. Keiner meiner betreuten Hundebesitzer hat es je bereut sein Leben wegen eines Hundes verändert zu haben; im Gegenteil: es ist dadurch noch erheblich besser geworden. Wenn wir wissen welches Fehlverhalten in uns dem Hund schadet ist es ein leichtes dies zu ändern.

Wir müssen lernen eine ruhige und bestimmte Energie auszustrahlen - dies ist unsere innere Kraft ein kontrollierter Rudelführer zu werden.

 
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