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Irrtümer in der Tierernährung

Themen
 
 
 


1.) Im Gemüse und Obst sind alle Vitamine
Wir kennen heute insgesamt 13 Vitamine.
Im Obst finden wir jedoch nicht alle Vitamine.
Auch im Gemüse kommen diese 13 Vitamine alleine nicht vor.
In den Pflanzen finden sich nur vereinzelt Vitamine wieder.
Kein Vitamin D und B12 im Obst und auch nicht im Gemüse.
Interessant ist jedoch, daß ausgerechnet im Fleisch und insbesondere in  
der Leber alle 13 Vitamine (Mineralstoffe und Spurenelemente) sind.
Pflanzen und Kräuter beeinflussen mitunter die Verdauung und sind deshalb auch wichtig
Beweis: Hunde der Eskimos werden nur mit Fleisch gefüttert – wie der Mensch.
Keine Mängelerscheinungen bekannt.

2.) Schokolade tötet Hunde
Im Kakao-Anteil befindet sich das für den Hund giftig wirkende Theobromin.
Giftwirkung ist jedoch sehr gering – Vorsicht nur bei kleinen Hunden.
Ein Hund müsste das eigene Gewicht an Milchschokolade fressen -
Ein Schäferhund also ca. 35 kg – dann entsteht ein Vergiftungszustand
Vorsicht bei Bitterschokolade - hier reicht ein ¼ des Körpergewichts
Wirkt gleich wie die Gefahr des Alkohols beim Menschen –
Es schadet weder ein kleines Bier dem Menschen wie auch ein kleines Stück
Schoko dem Hund nicht schadet. Aber es gibt bessere Leckerlies.

3.) Kochsalz ist schlecht für Hunde
Das Thema kommt aus der Medizin im 20 Jhd.- kein Salz für Nierenkranke.
Im Rahmen der Vermenschlichung wurde dies auf den Hund übertragen.
Hunde benötigen Salz zur Produktion der Salzsäure im Magen.
Aufrechterhaltung der Nervenfunktion - ein gutes Natursalz ist jedoch besser.
Brauchen erhöhte Salzsäureproduktion um Fleisch zu verdauen.
Eine Kochsalzvergiftung gibt es nicht – Hund nimmt nur auf was er benötigt
Überproduktion wird über Kot ausgeschieden.
Keine Probleme bei Resteverwertung des Mittagstisches.

4.) Hunde brauchen nicht nur Eiweiß sondern auch Kohlenhydrate
Diese Empfehlung kommt aus der Schweinezuchtindustrie – ökonomische Leistung
Fette,Eiweiße,Kohlehydrate –werden in Teilchen zerlegt und fließen in TriCar.Cyclus
Hierbei entsteht eine chemische Reaktion und der Körper baut alle Nährstoffe auf.
Wichtig ist das bei jedem Trockenfutter mind. 4 % tierisches Eiweiß beinhaltet ist.
Hund kann sich nur aus Fleisch, Fetten oder Kohlehydraten ernähren
Stellt somit alle notwendigen Ressourcen selbst her
Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein von Vitaminen, Mineralstoffen und
Spurenelementen. Diese sind dafür notwendig, daß die Umwandlung der Nährstoffe ineinander möglich wird

5.) Gewürze sind schädlich für Hunde
Wie wurden Hunde über Jahrhunderte hinweg gefüttert – Reste und Abfall
Nicht erlaubt sind Knoblauch und Zwiebeln in rohem Zustand.
Gewürze sind sogar wichtig für Verdauung und Bekömmlichkeit der Nahrung
Verdauungsorgane werden stimuliert – verstärkte Durchblutung
Menschliches Essen reicht  nicht aus – fehlen von Grundstoffen
Anregung der Bauspeicheldrüse, der Darmdrüsen und der Magensäfte
Alles in Maßen auch bei den Gewürzen, natürliche Pflanzen besser geeignet.

6.) Hunde fressen den Mageninhalt eines Beutetieres zuerst
Weder Hund noch Katze fressen den Mageninhalt mit. Außer Hyänen und Warane
Verhältnis zum Gesamtbeutetier beträgt nur 2-3 % - Rest im Darm und an Magenwand
Auch Wölfe reißen nur die Magenwand als erstes auf weil die Haut dort dünn ist
Der Magen wird herausgerissen damit sie an die Organe kommen
Keine bewußte Aufnahme von Pflanzennahrung in Form des Darminhaltes

7.) Genaue Fütterung nach berechnetem Plan
Täglicher Bedarf an Vitaminen etc. hängt nicht nur von Rasse und Umfeld ab
sondern von den Lebensumständen –  Außentemperatur, Luftfeuchte, UV-Einstrahlung,
Tageslichtlänge, Laufleistung, Wohngegebenheiten, geschlechtliche Aktivität
Unterschied zwischen Sommer und Winter – UV-Strahlung z.B. Vitamin D
Während Läufigkeit erhöhter Bedarf an Energie – fressen aber weniger, Stoffwechsel ?
Es ist unmöglich den Bedarf des Hundes zu eruieren und täglich zu planen
Füttern Sie Abwechslungsreich und denken Sie wie ein Hund es tun würde.
Weniger bei dickem Hund und mehr bei zu dünnem Hund. Thats it.

8.) Püriertes Gemüse ersetzt den Mageninhalt

Der Magen von Pflanzenfressern enthält nichtrohe Pflanzen und Gräser - vorverdaut
Dazu müßte man Gemüse 4-6 Std. mit Bakterien versetzen und auf 38° wärmen
Rohes Gemüse ist für Hunde unverdaulich – auch püriert
25 Minuten bei 190° erhitzen – erst dann platzen Stärkekörnchen- somit verdaulich
Industrielles Fertigfutter wird aus diesem Grund erhitzt. Dabei werden Vitamine zerstört – müssen durch Zugaben ersetzt werden.
Rohes Obst und Gemüse ist sogar gefährlich – Darmwand dünner als bei Wiederkäuer
Darmwand enthält nur ¼ Muskelfasern – schwere Breie verursachen
Darmverschlingungen - Brot wird zum Kleber




 
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